Zeit für Ihre Seele

Wichtig ist zunächst der Dialog mit einem verständnisvollen Partner, der sich intensiv Zeit nimmt. Im Früherkennungszentrum Bad Säckingen bieten erfahrene Ärzte und Psychologen Ratsuchenden eine schnelle Abklärung der Beschwerden in angstfreier und vorurteilsfreier Atmosphäre.
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Allgemein bekannt ist, dass seelische Belastung und psychische Erkrankungen zunehmen. Die Ursachen sind vielfältig und selten eindimensional. Vielmehr spielen oft chronische Belastung und aktuelle Lebensereignisse hinein, häufig auch Druck am Arbeitsplatz oder im Privatleben. Nicht selten gesellen sich selbstauferlegte Ziele oder Informationsüberflutung hinzu. Es kann mehr oder weniger lange gut gehen, aber irgendwann kommt mancher mit der Fülle der Probleme nicht mehr gut zurecht. Es stellen sich Befindlichkeitsstörungen, Niedergeschlagenheit oder Schmerzen unklarer Ursache ein, was oft harmlos ist, aber sehr viel häufiger verharmlost wird. Die Verunsicherung nimmt zu. Betroffene stellen sich die Frage, ob sie schon behandlungsbedürftig sind.

Warum ist dabei Zeit so wichtig? Es ist bekannt, dass bei psychischen Störungen eine Frühintervention meist effektiv hilft, um die Weichen rechtzeitig zu stellen: einerseits ist keineswegs jede Befindlichkeitsstörung behandlungspflichtig, andererseits sind seelische Frühsymptome oft so eindeutig, dass man professionell intervenieren sollte, um die Heilungsprognose bestmöglich zu gestalten. Die Besonderheit im Früherkennungszentrum ist, dass Ratsuchende hier in diskreter Atmosphäre langjährigen Erfahrungsschatz und bestmögliche Diagnostik finden. Je nach Erscheinungsbild werden für das weitere Vorgehen dann gemeinsame Überlegungen angestellt. Zudem besteht die Möglichkeit zur unverzüglichen Einleitung hilfreicher Behandlungspfade, um Betroffenen quälend lange Wartezeiten zu ersparen.

Psychische Belastung, seelische Not – was tun?


Krankheiten können sich akut, weniger akut oder schleichend bemerkbar machen. Insofern besteht kein Unterschied vieler Erkrankungen des Körpers im Vergleich zu denen der Psyche. Grundsätzlich ist die Prognose gerade auch bei psychischen Erkrankungen besser, je früher man diese erkennt und behandelt. Es geht dabei speziell darum, schon leichte Symptome, sogenannte Prodromalsyndrome, zu erfassen. Dies bedarf allerdings hoher Fachkenntnis und Erfahrung. Deswegen raten wir Betroffenen auch ab, sich auf eine laienhafte Suche zur Selbstdiagnostik zu begeben, zumal das gefährliche Folgen haben kann. Denn Irrtümer können zu Verschlechterungen der psychischen Verfassung führen. Wenden Sie sich also besser an Spezialisten. Wir halten auch nichts von Patientenratgebern, internetbasierten Testungen, Vorhersagen im Bereich der Früherkennung.

Unser Team hat sich im Bereich der Früherkennung spezialisiert. Ratsuchende setzen auf unsere über Jahrzehnte gesammelte medizinisch-psychologische Erfahrung. Eine möglichst frühe Erkennung seelischer Störungen kann die Zukunft von Patienten und deren Angehörigen maßgeblich beeinflussen. Eigentlich ist es ganz klar: „Vorbeugen ist besser als heilen.“ Im Rahmen der Prävention bieten wir Ihnen verschiedene Maßnahmen, um psychischen Erkrankungen, wie z. B. Depressionen, „Burnout“, manifestierten Essstörungen, Internet- und Mediensucht, vorzubeugen und Ihnen Strategien zu vermitteln, wie sie sich selbst im Alltag schützen können. Methoden sind dabei z.B.

Beobachten Sie sich selbst:

  • in akuten Krisensituationen
  • wenn die Lebensqualität durch Depressionen, Ängste, Zwangssymptome oder Probleme beeinträchtigt ist
  • bei häufiger Empfindung von Sinnlosigkeit und Niedergeschlagenheit
  • bei chronischer Erschöpfung und fehlender Lebensfreude, „Burnout“-Gefühlen
  • in Entscheidungssituationen, die existenzielle Bereiche des Lebens betreffen
  • bei Belastung durch schwierige oder traumatische Erfahrungen
  • bei Konflikten in Familie, Partnerschaft oder Beruf
  • bei lang anhaltender Trauer
  • bei Essstörungen oder Substanzabhängigkeit
  • im Umgang mit Schmerzen oder bei der Bewältigung chronischer Erkrankungen
  • bei Schlafstörungen
  • bei Konzentrations- oder Gedächtnisproblemen
  • Psychoedukation,
  • Förderung der Selbstfürsorge und Achtsamkeitstraining,
  • Entspannungsverfahren (Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation, Hypnose),
  • verschiedene fachtherapeutische Verfahren.

Warum ist Früherkennung so wichtig?

Unsere Erfahrung und zahlreiche Studien zeigen eindeutig, dass seelische Störungen nicht selten „verschleppt“ werden. Betroffene leiden oft still über lange Zeiträume. Das muss nicht sein. Angehörige ahnen das nicht selten, ohne es aber zu verstehen. Irgendwann kommt es dann zu erheblichen Auffälligkeiten und Störungen bei Betroffenen. Aber auch das Umfeld leidet oft mit.  Spätestens dann ist der Zeitpunkt gekommen, sich zu orientieren, wo es Hilfe geben könnte. Dann sollten zum frühestmöglichen Zeitpunkt professionell die Weichen gestellt werden, um die Prognose so günstig wie möglich zu beeinflussen. Denn nicht nur das seelische Leiden kann dadurch gelindert werden. Auch erhebliche Schwierigkeiten im Alltag und Beruf können oftmals doch gemindert oder gar abgewendet werden. Es liegt also auf der Hand, dass bei Früherkennung eines seelischen Problems die Lebensqualität deutlich verbessert werden kann.

Welche psychischen Auffälligkeiten sind häufig?

Wann psychologische Unterstützung sinnvoll ist, können Sie durch Selbstbeobachtung erkennen. Aber kein Betroffener gleicht dem anderen. Auch ist keineswegs jede Auffälligkeit dauerhaft oder gar behandlungsbedürftig. Die Grenzen von einfacher, vorübergehender und gefährlicher psychischer Beeinträchtigung sind indes fließend. Darin liegt die Tücke des gegebenenfalls leichtfertigen Umgangs mit seelischen Störungen. Denn nicht selten werden bestimmte Beschwerden vom Laien als „harmlos“ eingeordnet, während Spezialisten dies anders sehen. Betroffene berichten von mehr oder weniger ausgeprägten Merkwürdigkeiten ihres Gefühlslebens, des Denkens, teils auch der Wahrnehmung. Angehörige berichten oft über auffälliges Verhalten. Um nur einige Beispiele zu nennen: nachlassende Leistungsfähigkeit, Persönlichkeitsveränderungen, Stimmungsschwankungen („himmelhochjauchzend zu Tode betrübt“), Verlust der Lebensfreude, Gefühl der Gefühllosigkeit, Ängste, Panik, Appetitminderung, Schwindel, Spielsucht etc.  Beobachtet werden häufig auch ein „Knick“ im Lebenslauf sowie gestörte oder abgebrochene Sozialkontakte.